Eine Woche Schweigen – meine Erfahrungen

Eine Woche Schweigeretreat

Eine Woche schweigen, Meditation und auf sämtliche Kommunikationsmittel verzichten (auch Bücher). Warum tut man sich das an. Das hab ich mich auch oft gefragt in dieser Woche!

Ein ständiges Wechselspiel zwischen Unruhe, Stille, Fluchttendenzen, Leichtigkeit, Rückenschmerzen, Verbundenheit, Schwere, Herzenswärme und Einsichten.

Ich habe mich in dieser Woche besser kennengelernt. Ich lerne mit meinen Gedanken, Blockaden und emotionalen Mustern intelligent umzugehen, die mich daran hindern im „Hier und Jetzt“ zu sein.

Das Gefühl des inneren Friedens, der Zufriedenheit und der Verbundenheit mit mir selber brauche ich um den inneren Bauplan der Seele zu erkennen und ihm folgen zu können. Und das ist meine Intention die Meditationspraxis zu kultivieren und zu üben. So gehe ich inspiriert und genährt nach Hause, zurück in den Alltag.

Glück findet sich nicht mit dem Willen  oder durch große Anstrengung. Es ist immer schon da, vollkommen und vollendet,  im Entspannen und Loslassen.
Beunruhige dich nicht. Es gibt nichts zu tun. Was im Geist erscheint hat keinerlei Bedeutung,  weil es keine Wirklichkeit besitzt. Halte an nichts fest. Bewerte nicht.
Lass das Spiel von selbst ablaufen,  entstehen und vergehen,  ohne irgendetwas zu ändern. Alles löst sich auf und beginnt wieder von neuem, unaufhörlich.
Allein dein Suchen nach Glück hindert dich, es zu sehen –  wie bei einem Regenbogen,  den man verfolgt, ohne ihn je zu erreichen   – weil das Glück nicht existiert und doch immer schon da war und dich jeden Moment begleitet.
Glaube nicht, gute oder schlechte Erfahrungen seien wirklich. Sie sind wie Regenbögen. Im Erlangenwollen des Nichtzufassenden erschöpfst du dich vergeblich.
Sobald du dieses Verlangen loslässt,  ist Raum da – offen, einladend und wohltuend. Also nutze ihn.  Alles ist bereits da für dich.
Wozu  im undurchdringlichen Dschungel den Elefanten suchen,  der schon ruhig zu Hause ist?
Nichts tun,  nichts erzwingen,  nichts wollen – und alles geschieht von selbst.
Gendün Rinpotsche

 

 

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