OFFLINE TAGE September 2019

Wir hatten traumhaftes Wetter bei den OFFLINE TAGEN im September. Die herbstliche Landschaft machte es uns leicht die Momente der Stille zu genießen. Der Herbst eine wunderbare Zeit zu wandern und von der Natur zu lernen. Vom Herbst lernen loszulassen….

Die gemeinsame achtsame Zeit, die Offenheit der Gruppe, tolle Gespräche und die Gaudi die wir miteinander hatten waren wieder ganz was Besonderes.

Danke an die Teilnehmer Rosa, Helene und Flo!

Teilenehmerstimmen:

Die OFFLINE Tage waren für uns wie ein langer Kurzurlaub. Die Wanderungen in der märchenhaften Natur, das bewusste Hinhören und Hinsehen, das langsame Gehen und die Meditation waren eine Wohltat in der Hektik des Alltags. Innehalten und die Batterien neu aufladen. Wir hoffen, dass wir die Zeit lange achtsamer erleben und kommen gerne wieder, um uns wieder daran zu erinnern.

Helene und Flo aus Bregenz

 

Stille – Schweigen im Kloster

Innere Pausentaste drücken – Schweigen von Mittwoch bis Sonntag im Kloster

Das ist mein zweites Schweigeretreat und ich bin nicht mehr so nervös wie beim ersten Mal. Ich freu mich auf die Stille. Es geht für mich um die Frage, was bleibt übrig, wenn alle Einflüsse von außen wegfallen. Ich werde mit meinem Innersten konfrontiert, mit den Sehnsüchten, Wünschen aber auch mit den dunklen Seiten.

Ich spüre eine starke Verbundenheit mit den Anderen und auch mit der wunderschönen Natur die mich umgibt. Verbunden mit dem Universum.

Das Vertrauen – das Vertrauen in mich und in meine Achtsamkeitspraxis haben mich diesmal sehr beschäftigt – und dann auf einmal ist er wieder da der Moment in dem ich es fühlen kann. Das tiefe Vertrauen in das Leben und in mich. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen. Ich kann nur jedem empfehlen sowas mal auszuprobieren.

Eure Silvia von RAUSZEIT

Eine Woche Schweigen – meine Erfahrungen

Eine Woche Schweigeretreat

Eine Woche schweigen, Meditation und auf sämtliche Kommunikationsmittel verzichten (auch Bücher). Warum tut man sich das an. Das hab ich mich auch oft gefragt in dieser Woche!

Ein ständiges Wechselspiel zwischen Unruhe, Stille, Fluchttendenzen, Leichtigkeit, Rückenschmerzen, Verbundenheit, Schwere, Herzenswärme und Einsichten.

Ich habe mich in dieser Woche besser kennengelernt. Ich lerne mit meinen Gedanken, Blockaden und emotionalen Mustern intelligent umzugehen, die mich daran hindern im „Hier und Jetzt“ zu sein.

Das Gefühl des inneren Friedens, der Zufriedenheit und der Verbundenheit mit mir selber brauche ich um den inneren Bauplan der Seele zu erkennen und ihm folgen zu können. Und das ist meine Intention die Meditationspraxis zu kultivieren und zu üben. So gehe ich inspiriert und genährt nach Hause, zurück in den Alltag.

Glück findet sich nicht mit dem Willen  oder durch große Anstrengung. Es ist immer schon da, vollkommen und vollendet,  im Entspannen und Loslassen.
Beunruhige dich nicht. Es gibt nichts zu tun. Was im Geist erscheint hat keinerlei Bedeutung,  weil es keine Wirklichkeit besitzt. Halte an nichts fest. Bewerte nicht.
Lass das Spiel von selbst ablaufen,  entstehen und vergehen,  ohne irgendetwas zu ändern. Alles löst sich auf und beginnt wieder von neuem, unaufhörlich.
Allein dein Suchen nach Glück hindert dich, es zu sehen –  wie bei einem Regenbogen,  den man verfolgt, ohne ihn je zu erreichen   – weil das Glück nicht existiert und doch immer schon da war und dich jeden Moment begleitet.
Glaube nicht, gute oder schlechte Erfahrungen seien wirklich. Sie sind wie Regenbögen. Im Erlangenwollen des Nichtzufassenden erschöpfst du dich vergeblich.
Sobald du dieses Verlangen loslässt,  ist Raum da – offen, einladend und wohltuend. Also nutze ihn.  Alles ist bereits da für dich.
Wozu  im undurchdringlichen Dschungel den Elefanten suchen,  der schon ruhig zu Hause ist?
Nichts tun,  nichts erzwingen,  nichts wollen – und alles geschieht von selbst.
Gendün Rinpotsche