Stille – Schweigen im Kloster

Innere Pausentaste drücken – Schweigen von Mittwoch bis Sonntag im Kloster

Das ist mein zweites Schweigeretreat und ich bin nicht mehr so nervös wie beim ersten Mal. Ich freu mich auf die Stille. Es geht für mich um die Frage, was bleibt übrig, wenn alle Einflüsse von außen wegfallen. Ich werde mit meinem Innersten konfrontiert, mit den Sehnsüchten, Wünschen aber auch mit den dunklen Seiten.

Ich spüre eine starke Verbundenheit mit den Anderen und auch mit der wunderschönen Natur die mich umgibt. Verbunden mit dem Universum.

Das Vertrauen – das Vertrauen in mich und in meine Achtsamkeitspraxis haben mich diesmal sehr beschäftigt – und dann auf einmal ist er wieder da der Moment in dem ich es fühlen kann. Das tiefe Vertrauen in das Leben und in mich. Ich bin dankbar für diese Erfahrungen. Ich kann nur jedem empfehlen sowas mal auszuprobieren.

Eure Silvia von RAUSZEIT

Achtsames Selbstmitgefühl

Achtsames Selbstmitgefühl…war das Thema bei meinem letzten Ausbildungswochenende

Neue Studien weisen darauf hin, das Selbstmitgefühl ein Schlüssel für psychische Gesundheit darstellt. Uns fehlt meist ein wohlwollender, wertschätzender und freundlicher Umgang mit uns selbst.

In Achtsamkeitsübungen werden die ersten Ansätze einer freundliche Haltung und ein (Selbst) Mitgefühl entwickelt. Bei den angeleiteten Mediationen wird mir immer wieder  bewusst wie streng ich mit mir selber umgehe, gerade wenn es mir mal schlecht geht. So würde ich nie mit einem geliebten Menschen umgehen.

Die Fähigkeit zum Selbstmitgefühl und Mitgefühl kann jedoch durch regelmäßiges Üben  gestärkt werden. Achtsamkeit und Selbstmitgefühl üben so gemeinsam ihre heilsame Wirkung aus.

Vielleicht sind alle Drachen unseres Lebens Prinzessinnen,
die nur darauf warten uns einmal schön und mutig zu sehen.
Vielleicht ist alles Schreckliche im Grunde das Hilflose, das von uns Hilfe will.
Rainer Maria Rilke

Also schaut gut auf euch und versucht liebevoll mit euch umzugehen.

Eure Silvia von RAUSZEIT